
Baumaschinenanhänger: Worauf es bei Rampen und Auffahrwinkel ankommt
Ein zu kurzer oder zu steiler Auffahrwinkel gehört zu den häufigsten Problemen beim Baumaschinentransport – und lässt sich bereits beim Kauf des Anhängers vermeiden, wenn Sie auf die richtigen Werte achten.
Warum der Auffahrwinkel zählt
Ist der Winkel zwischen Rampe und Boden zu steil, setzt die Baumaschine mit dem Unterboden oder dem Ausleger auf, bevor sie die Ladefläche erreicht. Das gilt besonders für Maschinen mit geringer Bodenfreiheit oder langem Radstand.
Rampenlänge und Ladehöhe im Zusammenhang
Je niedriger die Ladehöhe des Anhängers, desto flacher fällt der Auffahrwinkel bei gleicher Rampenlänge aus. Ein Baumaschinenanhänger wie der ML 3500 mit durchgehender Klapprampe ist speziell für einen flachen, praxistauglichen Auffahrwinkel konzipiert.
Rampenbreite für die jeweilige Maschine
Neben der Länge muss auch die Rampenbreite zur Spurbreite Ihrer Maschine passen. Prüfen Sie insbesondere bei Raupenfahrzeugen oder besonders breiten Radladern, ob die Rampen ausreichend Spielraum zu beiden Seiten bieten.
Fahrbahnbelag der Rampe
Eine griffige, rutschfeste Oberfläche der Rampe ist bei Nässe oder verschmutzten Maschinenreifen sicherheitsrelevant. Achten Sie beim Kauf auf ein geriffeltes oder profiliertes Rampenblech statt einer glatten Fläche.
Fazit
Prüfen Sie vor dem Kauf eines Baumaschinenanhängers Rampenlänge, -breite und -oberfläche im Zusammenspiel mit den Maßen Ihrer Maschine. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen beim ersten Beladen.