
Ladungssicherung auf dem Plateauanhänger: 5 praktische Tipps
Ein offener Plateauanhänger bietet keine oder nur niedrige Bordwände – umso wichtiger ist eine sorgfältige Ladungssicherung. Diese fünf Tipps helfen, Ladung sicher und vorschriftsmäßig zu transportieren.
1. Zurrpunkte des Anhängers nutzen
Modelle wie der PL 2700 verfügen über fest eingebaute Zurrpunkte entlang der Ladefläche. Nutzen Sie ausschließlich diese vorgesehenen Punkte statt improvisierter Befestigungen an Fahrgestellteilen, die dafür nicht ausgelegt sind.
2. Passende Zurrgurte wählen
Die zulässige Zurrkraft der Gurte muss zur Ladung passen – ein zu schwacher Gurt reißt im Zweifel, ein überdimensionierter erschwert nur die Handhabung unnötig. Prüfen Sie die Kennzeichnung auf dem Gurtetikett vor jeder Fahrt.
3. Reibung durch Antirutschmatten erhöhen
Antirutschmatten zwischen Ladung und Ladefläche erhöhen die Reibung erheblich und reduzieren damit die notwendige Anzahl an Zurrgurten. Besonders bei glatten Untergründen wie Metall oder Kunststoff sind sie eine sinnvolle Ergänzung.
4. Schwerpunkt der Ladung beachten
Verteilen Sie schwere Ladung möglichst mittig und niedrig auf der Ladefläche, um den Schwerpunkt des Gespanns nicht unnötig zu erhöhen. Das verbessert die Fahrstabilität spürbar, besonders in Kurven und bei Bremsmanövern.
5. Sicherung vor Fahrtantritt kontrollieren
Kontrollieren Sie die Ladungssicherung nicht nur vor der ersten Fahrt, sondern auch nach den ersten Kilometern noch einmal – Gurte können sich durch Vibrationen leicht lockern, besonders bei langen Strecken.
Fazit
Sorgfältige Ladungssicherung ist auf einem offenen Plateauanhänger kein Extra, sondern gesetzliche Pflicht und Grundlage für einen sicheren Transport. Mit den passenden Zurrpunkten und Gurten ist sie in wenigen Minuten erledigt.