
Überladewagen für Getreide: Diese Vorteile bringt die Förderschnecke
Bei der Getreideernte zählt jede Minute Standzeit des Mähdreschers. Ein Überladewagen mit Förderschnecke reduziert diese Standzeiten spürbar, indem er die Ernte direkt auf dem Feld übernimmt.
Direkte Überladung während der Fahrt
Ein Modell wie der UW 10000 nimmt das Erntegut über die Förderschnecke auf, während der Mähdrescher weiterfährt – das sogenannte Überladen im Fahrbetrieb. So muss der Mähdrescher für die Entladung nicht anhalten und kann durchgehend ernten.
Weniger Bodenverdichtung auf dem Feld
Da schwere Lkw oder Anhänger nicht direkt auf dem abzuerntenden Feld fahren müssen, sondern der Überladewagen die Strecke zwischen Feld und Feldweg übernimmt, reduziert sich die Bodenverdichtung durch schwere Fahrzeuge auf dem eigentlichen Ackerland.
Höhere Erntekapazität pro Zeiteinheit
Durch die verkürzten Standzeiten des Mähdreschers steigt die effektiv geerntete Fläche pro Stunde – gerade bei großen Schlägen und knappen Erntefenstern ein spürbarer wirtschaftlicher Vorteil.
Fazit
Ein Überladewagen mit Förderschnecke lohnt sich besonders für Betriebe mit großen Anbauflächen, bei denen Standzeiten des Mähdreschers direkt die Erntekapazität begrenzen. Der UW 10000 bietet dafür ausreichend Volumen und Nutzlast.